Softwarekompetenz für die Zukunft

Offene Kooperationen für die Automobil-Software

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Softwarekompetenz für die Zukunft

Offene Kooperationen für die Automobil-Software
4. Juni 2014

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About the Conference

Die Konferenz

Die „Softwarekompetenz für die Zukunft“ legt dieses Jahr den Schwerpunkt auf „Offene Kooperationen für die Automobil-Software“. Neben den bekannten Partnerschaften AUTOSAR und GENIVI tragen viele weitere Initiativen unterschiedlichster Größe den Kooperationsgedanken in die Industrie. Die Konferenz stellt vielversprechende Projekte aus den Bereichen Werkzeuge, Betriebssysteme und Methoden vor und fördert den Austausch mit den Teilnehmern.

Die Konferenz ist eine Non-Profit Veranstaltung. Der Teilnehmerbeitrag liegt bei EUR 250,- zzgl. MwSt. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Die Konferenz wird von itemis im Rahmen des "Open Forum Stuttgart" organisiert. Die Teil-Konferenzen sind dieses Jahr, neben der "Softwarekompetenz für die Zukunft", die "A2A - Apps to Automotive" und der "Nemo - New Mobility Design Kongress"

Sprecher

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Paolo Gai
CEO, Evidence Srl
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Thomas Rüping
COMASSO e.V.
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Dr. Stefan Voget
Continental Automotive GmbH
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Dr. Yue Ma
itemis AG
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Tilmann Ochs
BMW Car IT GmbH.
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Prof. Hans-Jürgen Kugler
KUGLER MAAG CIE GmbH
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Dr. Núria Mata
ETAS GmbH
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Dr. Lars Geyer-Blaumeiser
ETAS GmbH
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Steffen Zojer
Robert Bosch GmbH
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Stefan Holz
Gigatronik
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Dr. Walter Rogg
Wirtschaftsförderung Region Stuttgart
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Dominik Dallwitz-Wegner
GlücksStifter

Konferenz-Programm

Ein Tag mit Vorträgen zu innovativen Projekten und Zeit zum Austausch.

(Die Sprache der Kurzbeschreibung entspricht der Vortragssprache/ The language of the abstract is the language of the presentation)

08:30

Registrierung

09:15

Eröffnung - Dr. Walter Rogg, Wirtschaftsförderung Region Stuttgart

09:30

Keynote zu positiver Unternehmenskultur - Dominik Dallwitz-Wegner, Glücksstifter

Der 1968 in Mannheim geborene Diplom Soziologe Dominik Dallwitz-Wegner war zunächst langjährig in der Marktforschung, später dann im weltweiten Vertrieb tätig. 2007 "stieg er aus" und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Er entwickelte die Glücksakademie.de, initiierte und moderierte eine Konferenz für Glücksforschung und war Mitgründer und Leiter des Fritz-Schubert-Instituts (FSI), das das "Schulfach Glück" im deutschsprachigen Raum verbreitet. Nach seinem Ausscheiden, ist er nun Lehrbeauftragter des FSI für das er Weiterbildungen zum "Schulfach Glück" leitet. Er entwickelt und gibt Seminare zum Thema „Glück, Zufriedenheit und Positiver Intelligenz“ und er berät Unternehmen bei Einführung und Umsetzung . Dominik Dallwitz-Wegner ist Redner und Autor im Bereich der Glücksforschung und sieht sich als Vermittler zwischen Wissenschaft und Praxis. Er ist zudem im Vorstand des Europäischen Netzwerks für Positive Psychologie und Dozent an verschiedenen Hochschulen.

10:30

Kaffee-Pause

11:00 - 11:30 am

Open Source OSEK - Paolo Gai, Evidence Srl

The usage of open-source software is getting acceptance in the automotive world not only for infotainment devices, but also for other subsystems hosting microcontrollers and traditionally designed using closed-source software. ERIKA Enterprise is an open-sorce OSEK/VDX certified RTOS developed since 2000, aimed at providing an efficient RTOS implementation for automotive devices (http://erika.tuxfamily.org). This talk will present various examples of open-source approaches used in Automotive, explaining the different licensing approaches. Then ERIKA Enterprise will be briefly introduced. The presentation will include the current development status, as well as a list of current reference customers using/planning to use the system in automotive devices. Additional information will also be given about the open-source licensing terms used by ERIKA. Finally, additional information will be given about future developments and related projects for automatic code generation.

11:30 - 12:00

COMASSO - Thomas Rüping, COMASSO e.V.

Ist die Automobilindustrie reif für eine innovative Art der Zusammenarbeit bei der Softwareentwicklung ? COMASSO bringt die Standardisierung von AUTOSAR Basis Software (BSW) auf eine neue Ebene. AUTOSAR BSW wird jetzt in einer Community, die für alle AUTOSAR-Partner und deren Tochterunternehmen offen ist, entwickelt und genutzt. Der Ansatz hat das Potenzial, mittel bzw. langfristig den Nutzen aus dem AUTOSAR-Standard deutlich zu steigern und damit Freiraum für Innovationen und wettbewerbsdifferenzierende Themen zu schaffen.

12:00 - 12:30

Research on a Open-Source Software Platform for Autonomous Driving Systems - Tilmann Ochs, BMW Car IT GmbH

In unserem Vortrag stellen wir unsere Vision einer Open-Source Software-Plattform für autonomes Fahren vor. Aufgrund der Anforderungen komplexer Softwaresysteme erwarten wir, dass das statische AUTOSAR an seine Grenzen stossen wird und durch ein dynamisches Plattformkonzept ergänzt werden muss. Wir schlagen vor diese dynamische Softwareplattform als Open-Source zu entwickeln, um hohe Qualität bei niedrigen Kosten zu erreichen. Die vorge­schlagene Software­platform besteht vollständig aus Open-Source Kompo­nenten und basiert auf dem Betriebssystem Linux. Die Softwareplattform wird als safety-element out-of-context (SEooC) entwickelt und ermöglicht so die Anwendung in sicherheitsrelevanten Systemen. Dabei setzen wir den Prozess zur Qualifizierung von Linux-Releases voraus, den die OSADL im Projekt SIL2LinuxMP zu entwickeln plant. Wir argumentieren die Machbarkeit und Notwendigkeit einer solchen Software­plattform und ihrer Entwicklung als Open-Source. Insbesondere gehen wir auf die technischen und organisatorischen Anforderungen des Open-Proof Ansatzes ein, der die Anforderungen der ISO26262 im Kontext einer Open-Source Entwicklung erfüllen muss.

12:30 -13:45

Mittagspause

Ausgiebige Gelegenheit zum "Netzwerken"

13:45 - 14:15

SAFE RTP: Open Source Platform für Safety-Modellierung und -Analyse - Dr. Stefan Voget, Continental Automotive GmbH; Dr. Yue Ma, itemis AG

Seamless modeling and implementation from requirements down to SW code-generation of safety critical systems in the automotive industry is still a challenge. Often, neither the modeling principles nor the tools are consistent. This paper will introduce Eclipse based platform implementations Artop, EATOP and SAFE RTP and will show how a seamless modeling of a safety related automotive system can be realized by using the composite of all three platforms.

14:15 - 14:45

openMDM - Ein offenes System für die Verwaltung von Messdaten - Stefan Holz, Gigatronik

Die Generierung von Testdaten ist eine aufwendige und teure Angelegenheit. Gerade durch die steigende Komplexität im Automobil nimmt die Menge und Vernetzung der anfallenden Messdaten immer weiter zu, was zu ständig steigenden Kosten führt. Umso dringender wird die Fragestellung, wie diese teuren und großen Mengen an Daten zu speichern sind, um sie möglichst effektiv zu nutzen.

Eine Möglichkeit dieses Problem zu lösen, bietet der seit etlichen Jahren existierende ASAM-ODS Standard. Jedoch fand dieser Standard in der Vergangenheit nur geringe Anwendung, da der Aufwand für Einführung eines darauf basierenden Systems sehr hoch ist.

Mit Hilfe von openMDM wird diese Hürde deutlich vereinfacht. Musste mit reinem ODS das Datenmodell für jede Fachlichkeit noch mühsam von Hand angepasst werden, so definiert openMDM ein allgemeingültiges, generisches Datenmodell, welches lediglich über eine komfortable Administrationsoberfläche auf die jeweiligen Fachbereiche angepasst wird. Weiterhin stellt openMDM einen Baukasten zur Verfügung um maßgeschneiderte Clients für die Endanwender ohne großen Programmieraufwand (Kosten) zu erstellen. OpenMDM unterstützt durch seinen Standard Workflow den Fachbereich, angefangen bei der Planung von Versuchen, über die Durchführung bis hin zur Auswertung.

OpenMDM steht als Open Source zur Verfügung und wird durch eine Community weiterentwickelt. Dadurch kann bereits jetzt auf eine große Anzahl von existierenden Bausteinen zurückgegriffen werden, die bereits in produktiven Systemen eingesetzt werden. Dies spart Zeit und Kosten bei der Einführung eines solchen Systems.

14:45 - 15:15

Die strategische Bedeutung von Open Source bei der ETAS - Dr. Núria Mata, Dr. Lars Geyer-Blaumeiser, ETAS GmbH

Open Source wird oft als Möglichkeit gesehen, um Entwicklungsaufwand zu sparen. Dabei kommt häufig die strategische Bedeutung der Nutzung von Open Source zu kurz. Gerade für den Nutzer von auf Open Source basierenden Werkzeugen ergeben sich wichtige Vorteile, die entscheidend die Effizienz einer Organisation erhöhen können.

Die ETAS setzt für Autosar Tooling und Consulting gezielt auf Open Source, um diese Vorteile für ihre Kunden zu ermöglichen. In unserem Vortrag werden wir dazu die folgenden Aspekte beleuchten:

  • Open Source als Referenzimplementierung eines Standards (Bsp. Artop, Comasso)
  • Customized Toolchains/Integrierbarkeit von Funktionen in einer Kundentoolkette (Bsp. Artop, Eclipse)
  • Homogenisierung der Toolkette durch Nutzung einer gemeinsamen Basis
  • Schnellere Verfügbarkeit von Toolunterstützung bei neuen Standardversionen
  • Reduktion des Vendor Lock-ins
  • Fokussierung auf methodische Inhalte bei Consulting und Training durch standardisierte Tools
15:15 - 16:15

Kaffee-Pause

16:15 - 16:45

Advanced Technology for SW Sharing - Steps towards an open source platform for automotive SW Build Systems - Steffen Zojer, Robert Bosch GmbH

There is an increasing demand for software sharing with external parties as well as reuse of software components between different ECUs. Thereby, increasing effort is being spent by OEMs and suppliers to transfer code generators or tools from one software build environment to another efficiently. Additionally, classic software build environments are file-based, thus unable to handle AUTOSAR artifacts located in object models directly. This presentation discusses a software build framework, which fits seamlessly into AUTOSAR methodology, and addresses the above mentioned challenges. In order to support standardization and reuse, we propose an open-source approach.

16:45 - 17:15

Baut Systeme, nicht Produkte - Prof. Hans-Jürgen Kugler, KUGLER MAAG CIE GmbH

So lautete im Oktober 2013 die Empfehlung von Shinji Kawatsuma, von der Japanischen Atomenergiebehörde (JAEA) auf der Basis der Erfahrungen mit technologisch hochgezüchteten Robotern beim Aufräumeinsatz in Fukushima. Es dreht sich letztendlich um die Zukunftsorientierung von Produkten- und Dienstleistungen. Zukunftsorientierung ist nicht mit Stabilität, Zuverlässigkeit oder Resilienz zu verwechseln. Zukunftsorientierung heißt Änderungen als Normalfall zu begrüßen, auf Änderungen hin optimieren, nicht auf heutige Nutzungsszenarien. „Antifragilität“ wird diese Eigenschaft oft genannt. Conways Gesetz besagt nun, daß die Entwicklungsorganisation auch antifragil sein muß, wenn es ihre Produkte oder Dienstleistungen sein sollen. Gibt es „antifragile Organisationsformen“ und wie sehen sie aus? Es gibt hier keine einfachen Antworten, aber praktische Vorgehensweisen, die sich offene, evolutionäre System zum Vorbild nehmen. Dies muß bereits auf der Ebene der Geschäftsmodelle verstanden werden, um die Organisation „zweckorientiert“ zu gestalten. Gute Open Source Projekte sind relevante Fallstudien.

18:00

Empfang und Abendveranstaltung im Rahmen des Open Forum Stuttgart 2014

Softwarekompetenz für die Zukunft ist Teil des Open Forums Stuttgart
Mit freundlicher Unterstützung von

Veranstaltungsort - Neckar Forum, Esslingen am Neckar

Direkt am Rande der wunderschönen historischen Altstadt von Esslingen am Neckar steht das hochmoderne, architektonisch ansprechende Neckar Forum mit dem Best Western Premier Hotel Park Consul.

Mit dem Auto

Von der B10 nehmen Sie die Ausfahrt Esslingen-Zentrum, immer dem Altstadtring und dem Parkleitsystem (Zielangabe: Neckar Forum) folgen, bis links zum Parkhaus Neckar Forum. Die Tiefgarage mit 270 Plätzen sichert eine bequeme Zufahrt und kurze Wege.

Mit der Bahn

Esslingen Bahnhof, von dort per Taxi oder Bus oder zu Fuß (15 Minuten) der Ausschilderung Neckar Forum folgen.